Mittagessen

Täglich stehen Rohkost, Obst oder Gemüse und Salat auf dem Speiseplan, oftmals sind es sogar zwei bis drei der zuvor genannten Komponenten. Wir reduzieren den Fleischbedarf auf ein gesundes Maß und achten bei den Beilagen auf eine gesunde Kohlenhydratzufuhr. Bei Produkten wie Nudeln oder Reis bestellen wir die Vollkornvariante. 

Ihre Kinder werden von den Bezugspädagogen dazu ermuntert, alle Lebensmittel zu probieren und zumindest eine Komponente von mindestens dreien zu essen. Natürlich wird bei uns niemand zum Essen gezwungen, jeder Mensch hat einen eigenen Geschmack, dementsprechend das Recht auf Vorlieben und Abneigungen und darf diese bei uns ausleben. Ein gesundes Verhältnis zu Lebensmitteln und geregelte Mahlzeiten sind jedoch für die Entwicklung der Kinder, die Konzentrationsfähigkeit und das körperliche und seelische Wohlbefinden. Gesundheitsbildung, wie sie bei uns stattfindet, dient der Stärkung der Selbstsicherheit und der Verantwortungsübernahme für sich und seinen Körper. Unsere Intention ist es, einen adäquaten Umgang mit dem Thema Ernährung anzubahnen. 

Auch Sie können bei uns jederzeit nach vorheriger Anmeldung an einem Probeessen teilnehmen, um selber einen Eindruck von unserem Essensangebot zu erhalten. Zudem finden Sie in der Vitrine im Eingangsbereich der OGS immer einen aktuellen Essensplan für die jeweilige Woche.

 

Hausaufgaben

Unser oberstes Anliegen ist es, für die Kinder eine ruhige und angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Begünstigt durch die Nutzung der Klassenräume im Schulgebäude, werden die Kinder nach Möglichkeit einzeln gesetzt, um konzentriert arbeiten zu können. Gemeinsam mit den Lehrern wurde ein Hausaufgabenkonzept erarbeitet, das die Rolle der Bezugspädagogen und die Erwartungen der Schule definiert.

Wir sind keine aktiven Lernbegleiter,  sondern unterstützen die Kinder im selbsttätigen, eigenverantwortlichen Arbeiten. Natürlich geben wir den Kindern Hilfestellungen, erklären Arbeitsaufträge und kontrollieren die Vollständigkeit.

 

Freispiel

Das Team der OGS Altstadtschule legt großen Wert auf Freispielphasen, die einen Gegenpol zum durchstrukturierten Alltag der Kinder bieten. Diese Phasen sind für die Entwicklung des Kindes von immenser Bedeutung. Wir alle wissen, dass Kinder auf spielerische Art und Weise am effektivsten Lernen. Spiele zur Förderung oder auch konkrete Bastel- und Spielangebote können jedoch das Freispiel nicht ersetzen, insbesondere in Bezug auf die Selbstbestimmung und Eigeninitiative. 

Das selbstbestimmte Spiel wird von uns bereichert durch eine angemessene Raumgestaltung, motivierendes Spielmaterial, durch Regeln, die dem Kind Sicherheit und Zugehörigkeit bieten, durch Anerkennung, Verstärkungen und Unterstützung sowie durch eine hohe Mitbestimmung der Gruppenmitglieder. Ihre Kinder haben so den Raum, die eigene Kreativität zu entdecken und weiterzuentwickeln. Das entgegengebrachte Vertrauen bestärkt sie und fördert die Selbstsicherheit. Darüber hinaus sind im gemeinsamen Spiel basale Sozial- und Problemlösekompetenzen wie zum Beispiel Absprachen, die Einhaltung von Spielregeln, das Teilen, die Toleranz, das Zurückstehen und Akzeptieren der Wünsche Anderer und die Kommunikation untereinander gefordert. Im Freispiel werden sie täglich erprobt und ausgebaut.

 

Angebote

Jeden Nachmittag finden in unserer Einrichtung feste Angebote (AGs) statt, die für ein Schulhalbjahr verbindlich von den Kindern gewählt werden. Zusätzlich bieten die Bezugspädagogen offene Angebote an. Diese finden projektartig im 8-wöchentlichen Wechsel statt, um eine möglichst große Vielfalt zu bieten, die den Interessen der Kinder entspricht. Offene Angebote sind nicht verpflichtend und können täglich gewechselt werden.

Die Angebote sind an die differenten Bedürfnisse und Vorlieben der Kinder angepasst und werden jedes Halbjahr evaluiert – auch von den Kindern. Angelehnt an die Bildungsgrundsätze NRW, versuchen wir möglichst viele Bildungsbereiche abzudecken, so dass die ganzheitliche Entwicklung jedes Kindes optimal gefördert wird. Wir möchten sie auf dem Weg zu starken, toleranten Kindern ein kleines Stück begleiten. Natürlich ist der Ausbau der Basiskompetenzen als übergreifendes Entwicklungsziel vordergründig und geschieht in vielen verschiedenen Situationen, aber auch der Bildungsbereich ist nicht zu vernachlässigen.